Rosenburg / Höfli
Alter Postplatz 3
6370 Stans
Höfli mietenStiftungs´HöfliNutzungenHistorisches bis Stiftungsbeginn

1. Obergeschoss

Die Räume dieses Geschosses werden vom Nidwaldner Museum, dem Zivilstandsamt Nidwalden und der Wirtschaft zur Rosenburg genutzt. Besonders sehenswert ist das Prunkzimmer mit der originalen Kassettendecke von 1566 und dem farbigen Tonfliesenboden. Das grosse Portal auf der Westseite verbirgt die Hauskapelle aus den 1690er Jahren mit einem hübschen Altar aus der Bauzeit. Sein Ölbild, das zwei gewundene Säulen flankieren, zeigt einen Dreimaster auf stürmischer See, dem die Gottesmutter Maria (Meerstern) als Wegweiserin voranschwebt. Auf der Mensa stehen drei barocke Kleinplastiken, nämlich Bruder Klaus, Antonius von Padua und eine Pietä.

Die Waser-Stube mit dem aus Reliefkacheln gebildeten Turmofen, der stark gegliederten Täferung, der prachtvollen Kassettendecke und dem reich geschnitzten Intarsienbüfett war einst der schönste Raum der Rosenburg. Nach dem Verkauf des Interieurs von 1566 wurde die Stube in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der heutigen Biedermeierausstattung geschmückt: die einfache Felderdecke und der schlichte Parkettboden, dazu das hübsche halbhohe Wandtäfer mit dem kräftigen Abschluss.

Keyser-Stube: Täferung und Kassettendecke mit den Ahornfüllungen und Nussbaumrahmen oder Profilstäben stammen aus dem späten 17. Jahrhundert. Die geohrten Füllungen wiederholen sich in den Türen des Büfetts, dessen dreiteilige Gliederung von Hermenpilastern verstärkt wird. Das Büfett zieren die Initialen des Bauherren und seiner Gemahlin: «H.N.K.O.F.A.M.L.1692» (Herr Nikolaus Keyser, Obervogt; Frau Anna Marie Lussi; 1692).

Prunkzimmer

Prunkzimmer

Waser Stubä

Keyser Stubä

 
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